Vorsätze

Haben Sie Vorsätze für 2019?

Haben Sie auch schon die Erfahrung gemacht, dass Vorsätze schon nach wenigen Wochen nichts mehr sind als Sätze, die noch im Kopf herumschwirren und keinerlei Auswirkungen auf ihre Handlungen haben?

Machen Sie es 2019 anders.

Setzten Sie sich hin. Sie brauchen nichts niederzuschreiben. Lesen Sie eine Frage. Dann schließen Sie ihre Augen und beantworten diese Frage mit geschlossenen Augen. Lassen sie dabei Bilder vor Ihrem inneren Auge entstehen. Diese Bilder malen Sie so detailliert wie möglich aus. Haben Sie ein buntes, detailreiches, vielleicht sogar bewegtes, duftendes inneres Bild zu dieser Frage erzeugt? Dann kommen Sie zur nächsten Frage.

Wie und in welchen Situationen will ich diese Änderung meines Verhaltens leben?

Wann nicht?

Wofür will ich das machen? Wie könnte sich dadurch mein Leben, mein Körper, meine Beziehungen, ... verändern?

Guten Start ins neue Jahr!

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Kinderleicht

Frau Leitner hält nach langer Zeit wieder einen Vortag vor versammelter Mannschaft. Das muss doch mit links gehen, denkt sie sich. Am Tag des Vortrags merkt sie, dass sie eigentlich gar nicht so gut vorbereitet ist, sich recht unsicher fühlt und noch nicht so viel Erfahrung damit hat vor vielen Menschen zu sprechen. Nach dem Vortrag beschließt sie nie mehr in ihrem Leben einen Vortag zu halten und hält sich daran.

Kinder, vor allem im ersten Lebensjahr sind ständig damit konfrontiert etwas machen zu müssen, worauf sie noch gar nicht wirklich vorbereitet sind, etwas zu machen wo sie sich eigenlicht unsicher fühlen und noch nicht viel Erfahrung haben. Sie fallen dann auch auf die Nase, ABER sie machen trotzdem weiter.

Was sie treibt ist ihre Neugierde, was ihnen hilft, die Tatsache, dass sie noch keine negativen Stimmen in ihren Köpfen haben. Die ihnen sagen, dass sie nicht gut genug sind, dass sie es so und so nie schaffen werden irgendwann richtig gut darin zu sein, was ihnen fehlt ist die Angst.

Wären Babys gestrickt wie Erwachsene würden die meisten aufgrund von Misserfolgen und Ängsten niemals gehen und sprechen lernen. Wir haben unsere Erfahrungen und unsere Stimmen im Kopf, es ist trotzdem nie zu spät, wieder neugierig zu sein,  wieder weiterzumachen auch wenn es schwer fällt und vor allem wieder manches leichter zu nehmen.

Gedanken zu: Qualität und Quantität

Anstatt immer mehr zu kaufen etwas für sich tun, das die Zufriedenheit und Lebensfreude steigert. Es geht dann nicht mehr um Quantität sondern um Qualität.

Wandern, Schlittenfahrten und Theater gehen, Hobbys machen nachhaltig zufrieden. Immer mehr kaufen führt nicht zu mehr Glück und immer mehr verfügbare Zeit bewirkt leider nicht dass wir Sinnvolles tun.

Einfach ausprobieren. 

Vortrag von Prof. Dr. Gerald Hüther: „Jedes Kind ist hochbegabt“

Unter dem Motto: „Man kann es nicht machen, aber dazu beitragen dass es sein kann“ kritisiert Hüther in seinem Vortag, seinem neuen Buch und im momentan im Kino gespielten Dokumentationsfilm „ Alphabet“ von Erwin Wagenhofer das aktuelle Bildungssystem.

 

Er zeigt auf, wie sehr Bilder und innere Vorstellungen im Kopf der Menschen die Kinder in ihrer Entwicklung beschränken , sie zum Objekt machen und wie durch reines Beobachten beim freien spielen Talente schon früh gesehen werden könnten.

 

Gerald Hüther vermag es überzeugend neurobiologische Forschungsergebnisse seinem Publikum verständlich und praxisnah zu vermitteln.  Nicht nur auf der Bühne macht er eine gute Figur, auch seine Bücher sind leicht lesbar und sehr empfehlenswert.